H2HUB-Initiative meldet Förderanträge für neun Wasserstofftankstellen und über 70 wasserstoffbetriebene Nutzfahrzeuge in Bayern

Teilnehmende des vierten Statusmeetings der H2HUB-Initiative bei der LBST GmbH in Ottobrunn. V. l. n. r.: Konstantin Frohnhöfer, LBST GmbH; Hubert Landinger, LBST GmbH; Manfred Limbrunner, H2Powercell; Roy van Son, Resato Hydrogen Technology B.V.; Franz Bergmeier, Kyros Hydrogen Solutions GmbH (links vom Fahrzeug) – In der Mitte der BMW iX5 Hydrogen – Thomas Hofmann, BMW AG; Niki Berger, Robert Bosch GmbH; Niels Joris, ATAWEY; Dr. Jürgen Guldner, BMW AG, Thomas Zorn, Tyczka Hydrogen GmbH; Martin Zerta, LBST GmbH (rechts vom Fahrzeug).. Foto: Martin Zerta, LBST

Ottobrunn/München, 2. Juli 2026 – Die H2HUB-Initiative hat am 30. Juni Förderanträge für neun öffentliche Wasserstofftankstellen sowie für mehr als 70 schwere Nutzfahrzeuge in Bayern mit begleitet. Verteilt auf die Standorte Augsburg, München, Nürnberg, Südbayern (mit Piding) und Regensburg sollen damit weitere H2-Tankstellen sowie ein erweitertes Netz für die H2-Betankung schwerer Nutzfahrzeuge entstehen bzw. ausgebaut werden.

Förderprogramm deutlich überzeichnet

Die Anträge der H2HUB-Initiative reihen sich in ein bundesweit stark nachgefragtes Programm ein. Wie das Bundesministerium für Verkehr (BMV) am 1. Juli mitteilte, gingen deutschlandweit 71 Anträge für Wasserstofftankstellen und 455 Anträge für H2-Fahrzeuge und -Flotten ein. Bei einem Budget von 220 Millionen Euro wurde ein Fördervolumen von 455 Millionen Euro beantragt. Der Fördercall gilt damit als erfolgreich, aber deutlich überzeichnet. Bundesverkehrsminister Schnieder sprach von der Grundlage für ein verlässliches Wasserstofftankstellennetz im Schwerlastverkehr.

Auch der Nationale Wasserstoffrat (NWR) ordnete den Förderaufruf in seinem Grundlagenpapier vom 18. Juni als möglichen Wendepunkt für den Markthochlauf ein und sieht darin die Basis für ein Grundnetz an Wasserstofftankstellen bis etwa 2030 – mit einer Lkw-Flotte im Bereich mehrerer tausend Fahrzeuge.

Über die H2HUB-Initiative

Die H2HUB-Initiative vernetzt Unternehmen, Kommunen und Mobilitätsanbieter, um regionale Wasserstoff-Ökosysteme aufzubauen und den Markthochlauf bis 2030 aktiv zu gestalten. Koordiniert wird die Initiative von der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) in Ottobrunn, getragen wird sie von mittlerweile über 25 Partnern aus Industrie, Infrastruktur und öffentlicher Hand.

Die Initiative kam am 2. Juli in Ottobrunn zu ihrem vierten Statusmeeting zusammen, um den Stand der Anträge sowie die nächsten Schritte im Aufbau der bayerischen H2-Infrastruktur zu besprechen. Vor Ort und online dabei waren Vertreterinnen und Vertreter von LBST GmbH, Atawey, BenTec, BMW AG, Cavendish Hydrogen A/S, Robert Bosch GmbH, Fest Group, H2Powercell, Hyundai Europe, KEYOU GmbH, KYROS Hydrogen Solutions GmbH, Maximator Hydrogen, Resato Hydrogen Technology B.V., TEAL Mobility und Tyczka Hydrogen.

In den nächsten Monaten sollen nun die regionalen Akteure bei der weiteren Vorbereitung und Planung von H2-Projekten unterstützt und die regionalen H2HUBs in Bayern ausgebaut werden. Perspektivisch sollen H2-Korridore für die Fernverkehre grenzüberschreitend in enger Zusammenarbeit mit Partnern und interessierten Akteuren auf- und ausgebaut werden.

Interessierte Unternehmen und Kommunen sind angefragt sich bei Interesse und bei der H2HUB-INITIATIVE gerne in Verbindung zu setzen, um weitere Aktivitäten und Entwicklungen gemeinsam abzustimmen und erfolgreich voranzubringen.

Kontakt

H2HUB-Initiative
c/o Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH
Daimlerstraße 15, 85521 Ottobrunn
kontakt@h2hub-initiative.de
+49 (89) 608 110 25

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